Aktuelles

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Anmeldung Kindergarten

Aufnahmen für die neuen Kinder ab Sommer 2022

Sie interessieren Sich für einen Kindergartenplatz in unserer Einrichtung? Dann ist ein erster Schritt Ihre Registrierung über das kindernet Frankfurt. Denn nur so erhalten wir alle nötigen Daten. Gerne können Sie uns auch persönlich über anschreiben. Auch freuen wir uns, wenn Sie uns den Fragebogen ausgefüllt zu kommen lassen. In der Regel beginnen wir mit den Aufnahmen im Frühjahr und hier in den Monaten Februar / März.

Die Vertragsunterlagen können hier vorab eingesehen werden.

Informationen zur Anmeldung und zu den Kosten erhalten Sie von Frau Murfino oder Frau Compani unter 069 95775097 oder bei Frau Faßbender unter 069 34872038.

Konzept Naturkindergarten

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Werde UnterstützerIn

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Leben in unsicheren Zeiten. Die Pandemie als Prüfung der Gesellschaft

Leben in unsicheren Zeiten
Die Pandemie als Prüfung der Gesellschaft
Autor: Jens Heisterkamp

Leben in unsicheren Zeiten

Corona lässt niemanden kalt, denn die Pandemie ist eine große Prüfung für uns als Gesellschaft. Die nach dem Krieg geborene Generation hat noch keine vergleichbare Krise mit derartig einschneidenden Maßnahmen bis in den persönlichen Bereich erlebt. Einschränkungen von Besuchen und Reisen, geschlossene Läden und Schulen, Verbot von Veranstaltungen aller Art – die allgegenwärtige Maske signalisiert den Ausnahmezustand.

Natürlich ist auch in die Familien die neue Corona-Realität eingezogen. Besonders wissen davon die Mütter ein Lied zu singen, die doppelt beansprucht sind: Home Office und Home Schooling sind gleichzeitig zu bewältigen, der Computerbildschirm ist in vielen Haushalten zum neuen Familienmitglied geworden.

Wer denkt an die Kinder?

Schon den Kleinsten muten wir in Corona-Zeiten viel zu. Die Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerks, Anne Lütkes, schlug schon im Frühjahr in einem Zeitungsinterview Alarm: politische und bürokratische Unfähigkeit werde auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Lütkes Wahrnehmungen, die stellvertretend für viele sind, bezogen sich auf „vielerorts dramatische Berichte aus Kinder- und Jugendarztpraxen, aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Krankenhäusern“. Ängste, Vereinsamung, Unsicherheiten und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen als auch innerfamiliäre Konflikte hätten in der Pandemie deutlich zugenommen. „Familien fühlen sich ohnmächtig, immer mehr Kinder niedergeschlagen und ängstlich“, ergänzte ein Sprecher des Kinderschutzbundes in einem Interview.

Obwohl eine überwiegende Anzahl von Studien Kinder und Jugendliche als Treiber des Infektionsgeschehens ausschließt, bekommen es tatsächlich gerade die Kinder ab: Geschlossene Tagesstätten, Freunde und Großeltern, die nicht besucht werden dürfen, alles ist anders in Corona-Zeiten. Schülerinnen und Schülern wird regelmäßig die Testprozedur zugemutet, sonst sollen Schulen dicht bleiben. In Bayern wurde sogar angeordnet, dass auch die Kleinsten im Falle von Erkältungssymptomen nur noch mit einem ärztlichen Corona-Test eine Kindertagesstätte besuchen dürfen. Die befremdliche Prozedur, ein Stäbchen tief in die Nase geschobenen zu kriegen – auch für begleitende Eltern nichts Angenehmes.

Zum Glück sind Kinder anpassungsfähig und im Rahmen einer sicheren Bindung lässt sich vieles für sie „abfedern“. Umgekehrt aber können sich auch Ängste und Stress von uns Erwachsenen auf sie übertragen. „Wenn du dich nicht richtig verhältst, stirbt die liebe Oma“ – solche extremen Verängstigungen wurden leider sogar von Spitzenpolitikern wie Markus Söder öffentlich betrieben. „Es geschieht hier eine nicht gerechtfertigte Beziehungsstörung zwischen Kindern und Großeltern“, kommentiert die anthroposophische Kinderärztin Karin Michael solche Schuldzuschreibungen. „Kinder sollten lernen, dass sie der Welt und den Mitmenschen Freude, Lachen, Kraft, Hoffnung und Liebe bringen!“, so die Medizinerin in einem Aufruf, der von zahlreichen Kinderärzt*innen und Pädagog*innen unterzeichnet wurde. Maskentragen müssen zum Glück erst die Älteren, aber was macht es mit kleinen Kindern, wenn sie über Monate hinweg als potenzielles Infektionsrisiko behandelt werden?

Welche Langzeitfolgen der Lockdown für viele Kinder haben wird, ist noch gar nicht abzusehen. Hier wirkt sich außerdem aus, dass viele für die Corona-Beschränkungen Verantwortliche kaum Erfahrungen davon haben, was diese Maßnahmen gerade in eher einkommensschwachen und bildungsfernen Familien anrichten. Abgesehen von gravierenden schulischen Lücken besonders da, wo Eltern im Homeschooling nicht als Ersatzlehrer zur Verfügung stehen, erwarten Fachleute vermehrte Gewalterfahrungen, Gewichtszunahmen, Bindungsstörungen und Angst-Traumata.

Beziehungen und Polarisierungen

Corona belastet uns alle. Aber lernen wir nicht auch etwas in der Krise? Gegenseitige Hilfe im Alltag scheint vielfach zu funktionieren, wir haben den Wert von Beziehungen wieder neu schätzen gelernt und eine reale, verkörperte Begegnung erleben wir wieder als etwas Besonderes. Auch die Kinder hatten irgendwann die Nase von Bildschirmschule voll und freuten sich wieder auf echte Schule mit echten Freunden.

Corona ist aber auch eine Prüfung unserer Gelassenheit und Toleranz mit unseren Mitmenschen, weil die Meinungen zu diesem Thema so stark auseinanderklaffen. Sind die Maßnahmen in dieser Radikalität gerechtfertigt? Oder müssten sie noch viel härter sein? Skepsis gegenüber der Vorherrschaft von Statistiken steht der Sorge um das Infektionsgeschehen oft schroff gegenüber. Und so schwer es fällt – manchmal geht es schlicht darum, Dinge einfach stehen zu lassen, die nicht auf Anhieb zu entscheiden sind.

Und sich auch immer wieder zu sagen: Es gibt doch noch andere Probleme als eine – wenn auch manchmal schwerwiegend verlaufene – Viruserkrankung. Denn manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, dass mit Corona das große Vergessen begonnen hat. Wo sind all die anderen Krisen hin? Was ist mit dem Klimawandel oder der weltweiten Migration? Während wir täglich wie gebannt auf die Corona-Fallzahlen schauen, sterben im Jemen und anderswo jeden Tag Tausende an Hunger, brennen Urwälder und das weltweite Artensterben geht unvermindert weiter.

Hier gilt es immer wieder, den Tunnelblick zu vermeiden. Könnte Corona vielleicht sogar die vor der Krise schon begonnene „Ökologisierung der Gesellschaft beschleunigen“, wie es der Zukunftsforscher Matthias Horx optimistisch vermutet? Schließlich hält Deutschland „dank Corona“ gegenwärtig sogar die Klimaziele ein. Und Corona zeigt auch, dass es sich sehr wohl mit „weniger“ ganz gut leben lässt: der Kurztrip nach London und die Fernreise nach Thailand müssen nicht sein, die wöchentliche Shopping-Tour ebenfalls nicht, es geht alles auch mehr lokal und einen Gang ruhiger.

Corona ist eine Lehrmeisterin für die Kunst, in unsicheren Zeiten möglichst gelassen zu leben. Angesichts schwankender Prognosen immer wieder zu versuchen im Hier und jetzt zu tun, was zu tun ist. Und aus der Geschichte zu lernen, dass es auch bei anderen Krisen ein „Danach“ gegeben hat.

Wiegestuben-Infonachmittag für interessierte Eltern

Eltern, die sich für einen Betreuungsplatz in der Krippe des hofs interessieren und gerne das pädagogische Konzept und die Räumlichkeiten kennenlernen möchten, können sich hier zu einem der Infonachmittage anmelden.  Mitarbeitende der Wiegestube stehen für Ihre Fragen zur Verfügung und freuen sich, Ihnen die schöne Einrichtung zu zeigen und die Arbeitsweise darzustellen.

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular einmal pro Familie aus. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist leider nicht möglich.

Wiegestuben-Infonachmittag für interessierte Eltern

Eltern, die sich für einen Betreuungsplatz in der Krippe des hofs interessieren und gerne das pädagogische Konzept und die Räumlichkeiten kennenlernen möchten, können sich hier zu einem der Infonachmittage anmelden.  Mitarbeitende der Wiegestube stehen für Ihre Fragen zur Verfügung und freuen sich, Ihnen die schöne Einrichtung zu zeigen und die Arbeitsweise darzustellen.

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular einmal pro Familie aus. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist leider nicht möglich.

 

Spielgruppe für Eltern und Kinder, die in die Wiegestube kommen

Alle neuen Eltern sind mit ihren Kindern zu einer Spielgruppe eingeladen schon im Vorfeld ein wenig vertraut zu werden. Im Juli, also schon vor der Eingewöhungszeit, gibt es an 4 Nachmittagen die Möglichkeit, sich kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich miteinander auf den neuen Abschnitt als Familie einzustimmen.

Donnerstags, 1., 8., 15.  und 22 Juli 15:30 - 16:30 Uhr

Hof-Post im Juni

Hof-Post im Juni

Liebe Freundinnen und Freunde des hofes,

die Sicht auf das alles beherrschende Thema scheint sich zu verändern. Wo es noch vor einigen Wochen darum ging, den Kopf über Wasser zu behalten, heißt der Titel einer elternunterstützenden Kampagne der Frühen Hilfen: „Als Familie gut bis ans Ende der Pandemie kommen!“ (zu finden auf www.elternsein.info). Es scheint wohl ein Ausklang in Sicht. Lassen Sie uns also gemeinsam Morgenluft wittern, wie es so schön heißt, und mit Bedacht kleine Freiheiten zurückerobern.

Erster Vorschlag: Donnerstags bei Emanuele im hof-Café köstliche Burger essen, "to-go" oder im herrlich sommerlichen Hof, immer schön an Einzeltischen, aber alle Sitzplätze mit Blick auf Apfelbaum und Blütenknospen. Selbstgebackene Briochebrötchen, Majo, Frikadelle in veggie und nicht-veggie, ich erspare Ihnen das Foto der glücklich mampfenden Mitarbeiterin vom letzten Donnerstag. Freitags gibt es übrigens immer sehr leckere Pizza.

Zweiter Vorschlag: Die Elterntreffs dürfen wieder öffnen, Dienstag bis Donnerstag im Hof, bei schönem Wetter mittwochs auch gemeinsam im Garten und montags bis freitags im Al Karama. Hier können sich Eltern und Kinder treffen, klönen, Abstand halten, spielen und sich freuen.

Dritter Vorschlag: Mal wieder in die Schilasmühle gehen. Der erste Ehrenamtsabend soll am 10.6. stattfinden. Dann kommen noch im Juni Kurse wie die Stallbande dazu und Offene Hoftage am Wochenende. Im Laufe der nächsten Woche werden die Termine auf der Website und im Kalender eingestellt. Alle Veranstaltungen werden im schönen Aussengelände stattfinden, da im Innenhof endlich die lang ersehnten Baumaßnahmen begonnen haben.

Oder: In der Wetterau die Störche besuchen, den Niederurseler Rosen beim Aufblühen zusehen, die hellen Stunden eines langen Junitages zählen, abends Feuerchen machen und den frühen Sommer genießen.

Mit herzlichen Grüßen aus Niederursel und viel Freude bei allem Tun wünschen Ihnen
Susanne Beckey und die Mitarbeiter*innen des hofes

P.S. Das Söckchenfoto wollten wir Ihnen unbedingt präsentieren. Hier baumeln die handgestrickten Babystrümpfchen auf der Leine, die in die Begrüßungs- und Infotaschen für frische Eltern aus Praunheim wandern.

Genervt durch die ewigen Diskussionen

Wieviel Entscheidungsfreiheit und wieviel Grenze braucht das kleine Kind?

 

Merken Sie sich den Mittwoch! Auch in 2021 geht es weiter mit den Nachmittagen rund um das Familienleben mit kleinen Kindern, veranstaltet von MitarbeiterInnen der Wiegestube und der Bildungsstätte.