Tag der Offenen Hoftore
Das große Niederurseler Stadtteilfest am 3. Oktober 2026
Durch alle Gassen des alten Niederurseler Stadtkerns bis hinauf zur Schilasmühle zieht sich ein Strauß von Musik und Gesang, Waffelduft und frisch gepresstem Apfelsaft, Puppenspiel, Korbflechten, Hausflohmärkten, Kinderspielen, Kaffee und Kuchen und haste nicht gesehen, was alles…
Das Wetter ist eigentlich immer schön frühherbstlich. Auf jeden Fall sollte man mit der Bahn oder dem Rad kommen und ein paar Stunden Zeit mitbringen, um die Runde zu machen, alte Bekannte zu treffen und das schöne Dorf am Rand der Stadt zu genießen.
Es freuen sich die Niederurseler Vereine, natürlich die Bereiche des hofs und viele Privatinitiativen, die an diesem Tag ihre Höfe öffnen.
Ort: Im alten Ortskern von Niederursel
Termin: 3. Oktober | 12:00 bis 17:00 Uhr
Die Übersicht der Angebote stellen wir Ende September hier auf unserer Homepage ein
Hof-Post im Mai


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
dass es Mai geworden ist, merkt man spätestens, wenn im hof die Tomatenpflänzchen aufgereiht werden. Die Cocktail- und Roma- und Fleisch- und Normaltomaten, liebevoll aufgezogen am Dottenfelderhof, sind bereit für die Gartensaison. Die Eisheiligen sind kein Thema mehr, also jetzt die Balkonkübel, Hochbeete und sonnigen Ecken bestücken, düngen, sinnvoll gießen und auf gute Ernte warten. Weitere Kräuter- und Blumenpflanzen kommen bald und können im hof-Café erworben werden.
Dann hatte ich tatsächlich das Glück, pünktlich am 1. Mai einen echten Maikäfer zu treffen, der ganz friedlich in einem Obstbäumchen saß, mit seinem schönen braun gestreiften Rückenpanzer ein echter Hingucker. Die Schauergeschichte, dass im rheinischen Ried eine halbe Milliarde geschlüpft sind, die in der Dämmerung losschwärmen, klingt bedrohlich. Vielleicht können wir Reinhard Mey mal dahin schicken, damit er sein Lied: „Es gibt keine Maikäfer mehr,“ umschreibt.
Das Naturpädagogische Zentrum Schilasmühle ist auf der Suche nach MitarbeiterInnen und bietet noch viel mehr als Käfer. Sowohl eine Stelle als TierpflegerIn, als auch eine Teilzeitstelle als pädagogische Fachkraft für Natur- und Tierpädagogik sind frei. Hier geht es zu den Stellenbeschreibungen. Das Apfelblütenfest im April an der Mühle war ein toller Erfolg, hier haben hier wir ein paar Impressionen festgehalten, und es geht gleich weiter mit den festlichen Anlässen. Am 14. Juni sind 2 Jubiläen zu feiern: 10 Jahre Naturpädagogisches Zentrum Schilasmühle und 250 Jahre Schilasmühle. 1776 entstanden die Gebäude am Urselbach als Walkmühle und dort wurde Wollstoff zu Loden und Filz bearbeitet. Also schon mal vormerken, der 14. Juni feiert den Sommer und die alte/neue Mühle mit ihrem ganzen Zukunftspotential.
Für die innere Entwicklungsarbeit möchte ich auf zwei Angebote aufmerksam machen, die beide im Mai beginnen. Am 12. Mai startet der Onlinekurs von Ellen Kersten, Heilpraktikerin und Traumatherapeutin, die derzeit am hof einen Raum gemietet hat. Sie bietet traumasensibles Yoga an 8 Abenden für Menschen, die verletzende Erfahrungen gemacht haben und über die körpertherapeutische Arbeit Veränderungen erfahren können.
Der zweite Kurs ist entstanden im Verein „Leben im Denken e.V.“, der anthroposophische Inhalte neu und frisch bearbeitet und an die Menschen heranbringt. Wir sind vom hof aus schon länger im Kontakt und haben gemeinsam an den Gedanken eines Grundlagenwerks von Rudolf Steiner gearbeitet, der „Philosophie der Freiheit“. Im neuen Sommerkurs, der am 17. Mai beginnt und über 12 Wochen geht, arbeiten die TeilnehmerInnen an 6 Seelenübungen, in meditativer Eigenarbeit, gestützt durch Briefe und Onlinetreffen. Lust auf neue Erfahrungen? Infos hier…
Also, Sie merken, der Mai ist vielfältig und bunt und kann uns mitnehmen in neue Welten (auch den 13. Mai, nicht vergessen, da ist Penja-Tanzabend im hof!).
Mit beschwingten Grüßen vom hof
Susanne Beckey
Hof-Post im April


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
etwas verspätet heute die April hof-Post, aber bei dem turbulenten Weltgeschehen ist das verzeihlich, und, mir ist einfach viel Ostern dazwischengekommen. Wenn die Enkel mit nicht nachlassender Begeisterung Eier suchen über Stunden und die Verstecke nicht schwer genug sein können, das ist Ostern. Die goldenen oder lila Hasen sind dabei gar nicht das unbedingt Interessante, sondern das Suchen selbst. Kurz philosophisch: das Suchen ist noch der verständlichere Teil dieses Fests, schwieriger wird es bei der Auferstehung. Vorhin dachte ich, vielleicht muss das Auferstehen nicht so groß und himmlisch gedacht werden, eher so täglich, nach Kopfweh, einem Streit der wieder versöhnt wird, nach miesem Wetter oder einer guten Idee, die ein Problem löst, nach einer dunklen Zeit. Da ist doch auch etwas Auferstehung drin?
Ganz zu schweigen vom Aufblühen! Dieser Rausch muss gefeiert werden. Deshalb möchte ich alle Frühlings-Begeisterten einladen zum Apfelblütenfest an der Schilasmühle am 25. April von 14-19 Uhr. Es gibt Apfelwein und -saft und -kuchen und noch ein paar Schmankerl und kleine Freuden für die Kinder und Blütenpracht inbegriffen.
Apfelblüten gibt es natürlich auch ohne Fest bald wieder im Holderhof. Das Hofcafé hat ab dem 14. April wieder geöffnet und der alte Baum wird zuverlässig blühen.
Ab dem 13. April sind auch die Eltern-Kind-Treffs wieder alle geöffnet.
Als Vorblick auf den Mai habe ich noch ein ganz besonderes Ereignis für die Planung: Am Mittwoch, den 13. Mai kommt Matthias Zeylmans wieder mit einem Reigen an Penja-Workshops an den hof - diesmal in Kooperation mit Nora Hagenstein (Kreistänze). Inspiriert von den traditionellen Musikkulturen afrikanischer und lateinamerikanischer Länder sind das Stunden voll Musik, Lebensfreude, Trommeln, Singen und Kreistänzen. Dabei geht es nicht um Leistung und Können, vielmehr kann sich Jede/r mit oder ohne Vorkenntnisse in einer wohlwollenden Atmosphäre ausprobieren und Lebensfreude tanken. Los geht es ab 19:30 Uhr. Alle Infos zum Kurs und zur Anmeldung finden Sie hier! Im vergangenen Jahr war es toll!
Zum Schluss noch ein Buchtipp für alle Freiheitsliebenden: „Deutsche Hörer!“, die Rundfunkreden von Thomas Mann, die er zwischen 1940 und 1945 aus dem amerikanischen Exil durch den Äther der BBC nach Deutschland schickte, wieder an´s Licht gebracht und kommentiert von Mely Kiyak. Thomas Mann, der steife, verspannte, jammernde Schnauzbartträger und doch so großartige, unmissverständliche und kompromisslose Kämpfer gegen den Faschismus, einfach richtig cool.
Ich muss Ihnen zum Schluss noch eine Kostprobe mitgeben (schlägt irgendwie auch nochmal den Bogen zu Ostern)
„Glaubt mir, die Freiheit ist immer noch,
unberührt von allem Geschwätz
und allen Launen der Geistesgeschichte,
was sie vor zweitausend und etlichen Jahren war:
das Licht und die Seele des Abendlandes
und die Liebe.“
In diesem Sinne bis bald und herzliche Grüße vom hof
Susanne Beckey
Hof-Post im März


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
schon seit Wochen sammele ich in meinem Kopf die Bausteine für die März-hofpost. Ich hatte mir vorgenommen, von den frühlingsaktiven Maulwürfen zu erzählen. Diese Unmengen an frischen Hügeln auf den Wiesen sind nämlich die Hochzeitsgänge dieser samtfelligen Grabemeister, habe ich gelernt. Auf der Suche nach einer Partnerin schnüffeln und schaufeln sie sich durch den Untergrund. Ich habe gerade auch so einen Spezialisten im Garten, es stört schon mächtig meine Ästhetik, aber der Gedanke an seine Vorhaben stimmt mich milde.
Überhaupt Frühling: Riesenthema! Singende Amseln auf den Dachfirsten, plötzlich alles voll mit Schneeglöckchen, fette Hummeln, es ist umwerfend schön. Unsere reisefreudigen niederländischen NachbarInnen haben so etwas Beneidenswertes, das man Krokusferien nennt, eine Pausenwoche im Vorfrühling, habe ich gerade auch, eine super Idee!
Und dann hatte ich überlegt, unbedingt nochmal auf die anstehenden Kommunalwahlen hinzuweisen. Mit diesem meterlangen Wahlzettel und den diversen bunten Umschlägen klarzukommen, braucht einen ruhigen Moment. Und ich bin froh um die Briefwahl, diese Tapete möchte ich nicht in so einer engen Wahlkabine ausrollen. Aber sei´s drum, Demokratie ist vielleicht manchmal anstrengend, aber ein hohes Gut, um dessen Erhalt wir kämpfen müssen. Zur Ergänzung noch mein liebster Faschingswitz, ausgeliehen aus der Kölner „Stunksitzung“, Dialog zwischen zwei Damen im Café:
Annemie: „Bah, guck mal, Lisbeth, die Serviette hat einen Fleck, ich glaub, ich wähl´ die AfD.“
Lisbeth: „Annemie, so viele Flecken kann die Serviette gar nicht haben, dass Du die AfD wählst.“
Ja, und dann wurden meine friedlichen Gedanken überrollt von der Aggression und dem Chaos des Weltgeschehens und ich habe den Eindruck, durchaus einflussreichere Menschen als ich haben keine Ahnung, wie das zu stoppen ist. Derzeit fällt mir dazu nur ein: im Kleinen weiterhin sinnvoll arbeiten, sich für Demokratie einsetzen, die Kinder stärken, gute Orte schaffen und für den Frieden in der Welt beten.
Kommen Sie mal wieder ins Hofcafé - der Außenplatz ist einfach zu schön im Sonnenschein - und sehen den Narzissen beim Aufblühen zu.
Oder wenn Sie Unterstützung bei einem Formular oder Antrag benötigen oder jemand kennen, der vielleicht Hilfe braucht, wir haben unsere Sozialberatung im Al Karama verstärken können. Neben Frau Rached gibt es auch einige Beratungsstunden des Frankfurter Arbeitslosen Zentrums, kostenfrei, kompetent und vertraulich (Kontaktdaten auf der Seite der Bildungsstätte).
Und wenn Sie Anliegen haben zur Frühförderung, können Sie montags am Vormittag ins Al Karama kommen, da finden Sie Christian Forss, Mitarbeiter vom Haus des Kindes, als kompetenten Ansprechpartner zu Entwicklungsfragen in der frühen Kindheit.
Auch unser pädagogisches Telefon haben wir wieder eingerichtet, immer mittwochmittags können Sie dort Monika Schreil erreichen und sich zu pädagogischen Fragen kostenlos beraten lassen, die Nummer gibt es auch auf unserer Homepage.
Vielleicht ist so die ein oder andere drängende Frage zu klären.
Ansonsten sortieren mich immer wieder die Gedanken aus der Philosophie der Freiheit von Rudolf Steiner, wie: „Die Elemente zur Erklärung der Wirklichkeit sind den beiden Sphären: dem Wahrnehmen und dem Denken zu entnehmen.“ Also: reingehen in die Welt, beobachten, informieren und immer prüfen und selber denken. Sagt auch Hannah Arendt so, selber denken und sich seine Meinung bilden, nix einfach so übernehmen, auch wenn es laut vorgetragen wird.
Ich wünsche Ihnen viel Freude an dieser wunderbaren Jahreszeit, allen Muslimen einen friedlichen Ramadan und den Menschen in den Kriegsgebieten Schutz und Kraft und wir hören uns hoffentlich wieder im April.
Mit den besten Grüßen vom hof
Susanne Beckey
Hof-Post im Februar


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
ich gehöre absolut zu den Verfechterinnen des freien Wahlrechts und erlebe es als einen Grundpfeiler unserer Demokratie und die Frankfurter Stadtparlamentswahl am 15. März ist bei mir fest markiert. Die lustigen Teaser dazu sind jetzt wieder unübersehbar an sämtlichen Masten und Laternenpfählen zu finden. Ein besonders unsägliches Plakat hat mich heute so aus der Fassung gebracht, dass ich knapp einem Fahrradsturz entkommen bin – ich sag´s jetzt nicht, welches es war, aber wenn Sie durch die Stadt fahren, werden Sie bestimmt auch Ihren Favoriten küren. Wer berät denn bitte die Parteien? Da könnte doch bestimmt etwas mehr an Geist herauszuholen sein. Dabei ist Frankfurt so eine tolle Stadt (den Spruch kennen Sie bestimmt schon von mir) und hat so viel zu entdecken.
Letzte Woche waren wir als Jahresauftakt mit unserem Bildungsstättenteam im Dialogmuseum und sind eine Stunde durch die komplette Dunkelheit getappt. Mit Blindenstock und gutem Guide haben wir einen Spaziergang im Hafenpark, einen Kinobesuch, die Überquerung einer Hauptstraße und einen Barbesuch erlebt. So genial! Wie tief dankbar alle waren, als die Welt sich wieder in Licht und Farbe zeigte; lohnt sich unbedingt!
Bevor ich die hof-Post schreibe, frage ich in den Bereichen nach Neuigkeiten und weil Jasenka aus dem Hofcafé immer so liebevoll schreibt, bekommen Sie sie heute im Originalton: „Bei uns im Hofcafé ist alles gut angelaufen und es geht fröhlich weiter. Wir freuen uns natürlich sehr auf alle lieben Gäste, die zu uns kommen - ob aus den Bereichen oder auf die Menschen, die aus sonstigen Gründen an den "hof" kommen. Zusätzlich zum Mittagsangebot gibt es dienstags bis freitags auch eine nahrhafte Suppe oder leckere Quiche!“
Von der Schilasmühle kam eine ganze Liste an Angeboten und Wünschen:
Die offene Farm für Schulkinder, immer mittwochs von 15:00 - 17:30 Uhr, (außer in den Ferien), kann ohne Anmeldung einfach besucht werden.
Außerdem sind ab sofort die Erlebnisfarmen für Kindergärten, Schulen und andere Gruppen buchbar. Die Infos finden Sie unter www.der-hof.de
Und das Schilasmühlenteam freut sich über Verstärkung, sowohl im Ehrenamt:
für die Tierversorgung am Wochenende, in der Gartengruppe (dienstags am Nachmittag) und der Werkstattgruppe.
Als auch im Team: BFD oder FÖJ und pädagogische Fachkräfte, (zunächst) auf Übungsleiter- oder Honorarbasis.
Und weil es so schön ist, posen die Covergirls unserer hof-Post diesmal an der verschneiten Schilasmühle.
Für alle, die sich mit dem oft leidvollen Schmerz-Thema auseinandersetzen müssen in ihrem Leben, bieten wir am 13. März einen medizinisch-therapeutischen Nachmittag und im Anschluss zwei vertiefende Übungsabende an, die unterstützen wollen, mit Schmerz umzugehen, zu lindern und vielleicht besser zu verstehen. Gerne dazu anmelden auf der-hof.de
Und zum Schluss dreht sich der Februar nochmal ganz in eine andere Richtung! Es ist wieder Fasching am hof, Maskenball, und hiermit die herzliche Einladung für alle, die Lust haben auf Tanz und ein bisschen Verrücktheit: Samstag, 14. Februar (vergessen Sie den langweiligen Valentinstag), ab 20 Uhr im Saal am hof.
Helau und einen schönen Februar mit Schnee und den passenden Glöckchen wünscht Ihnen
Susanne Beckey
Hof-Post im Januar


Foto: Rene Boinski auf pixaby.com
Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
Weihnachten ist definitiv vorbei. Spätestens, wenn die zuverlässigen Mitarbeiter der FES die Reste einsammeln, landen wir mitten im Januar.
Ich hoffe aber, der Winter hat Ihnen in den ersten Tagen des neuen Jahres auch ein paar von diesen magischen Schnee- und Eismomenten beschert, glitzernde Kristalle auf Gräsern und Sträuchern, Tannen, die vom Schnee gebeugt tief zur Erde neigen, Rotkehlchen, die sich zutraulich nähern und deren Brust rot leuchtet vor dem weißen Hintergrund und blauer, blauer Himmel, wie in den hohen Schneebergen, mit sonnenglänzenden Flächen unter denen die Erde ruht. Schön war´s!
Heute nur kurz ein paar Vorblicke:
In der Bildungsstätte haben wir uns durchgerungen, zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf ein gedrucktes Programm zu verzichten, zumindestens probeweise, der Schwerpunkt unserer Angebote liegt sowieso im regelmäßig wiederkehrenden „Jede Woche“ Format, hier ist die Übersicht zu allen Offenen Treffs.
Die besonderen Veranstaltungen sind:
Im Februar, am 13., der Nachholtermin für den medizinisch-therapeutischen Nachmittag zum Thema „Schmerz“; und im März startet der nächste Durchgang des Pikler-Grundkurses, der erste Baustein der Ausbildung zur Piklerpädagog/in, eine wunderbare Gelegenheit, sich fundiert und praxisnah mit der Entwicklung und den Bedürfnissen des kleinen Kindes zu befassen.
Zum Schluss noch ein Hinweis auf einen Vortrag, der am 28. Januar 2026 in der Naturheilpraxis von Ellen Kersten stattfinden wird, die im hof einen Praxisraum gemietet hat. Das Thema wird diesmal „Das Geheimnis glücklicher Beziehungen“ sein und auch die möglichen Folgen wie Erschöpfung und Burn-out, wenn sie eben nicht so glücklich sind.
Und bevor ich Ihnen viele schöne und gute Momente wünsche, die dieses neue Jahr hoffentlich bereithält, ein kurzes Innehalten für einen der ganz Großen, dessen 10. Todestag sich gerade jährt, den legendären David Bowie, der am Ende seines Lebens dringlich gemahnt hat: „Versaut es nicht!“. Seine Musik muss man ja nicht gut finden (kann ich zwar nicht verstehen), aber dieser Satz will aus meinem Herzen springen: „Versaut es nicht!“
Ihre Susanne Beckey und die Menschen, die am hof arbeiten
Hof-Post zum Jahresausklang


Eine hof-Post zum Jahresausklang
Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
wie geheimnisvoll der Blick ist, hinein in die Kristallhöhle dieser Amethystdruse und wie verheißungsvoll die Sicht hindurch in die Welt dahinter; ein kurzer Einblick, den wir von dem Zukünftigen erhaschen können. So erlebe ich die Zeit, in der wir gerade drinstehen, die letzten Tage des Jahres.
Was wird uns aus der Zukunft entgegenkommen? Was wird uns beglücken oder zur Verzweiflung bringen, im besten Fall befremden oder uns erheitern? Uns ängstigen oder uns stärken? Vielleicht müßig zu fragen, meist kommt eh alles anders, als man erwartet hat.
Was wir uns vom hof aus wünschen für die kommende Zeit, da ist an erster Stelle zu nennen: dass wir mit Ihnen allen verbunden bleiben!
Denn was ist unsere Arbeit wert ohne die Menschen, die sie schätzen und nutzen? Die immer wieder oder sogar täglich zum hof kommen, ins Café, in die Wiegestube, den Naturkindergarten, zum Offenen Eltern-Kind-Treff, zur Frühförderstelle oder zur Therapie, mit welchem Anliegen auch immer, wir heißen Sie willkommen.
An dieser Stelle möchte ich Ihnen drei hof-Bereiche an´s Herz legen, die in ihrer Arbeit besonders angewiesen sind auf einen menschlichen Umkreis, der mit unterstützt:
Der hof-Verein als Träger und Dach des hofes, der die äußere Hülle der Arbeit versucht zu pflegen und zu unterhalten, quasi unser National Trust von Niederursel. Den Weihnachtsbrief finden Sie hier…
Die Naturfarm Schilasmühle, der jüngste hof-Bereich, der sich noch im Aufbau befindet und mit unglaublich vielen Ideen und Engagement versucht, einen Ort zu schaffen, an dem vor allem Kinder die heilsamen Kräfte von Tier und Natur aufnehmen können. Hier geht es zu den Infos, wo Ihre Unterstützung gefragt ist…
Und als drittes die Freie Bildungsstätte, die an inzwischen fünf Standorten im Frankfurter Nordwesten viele Familien in ihrem Lebensalltag unterstützt, über Stadtteile, Kulturen und soziale Milieus hinweg. Da wir versuchen, möglichst viele Angebote kostenfrei für die Familien anzubieten, sind wir auch in unserer Arbeit auf Spenden angewiesen ...
Im Namen des ganzen hofs wünschen wir Ihnen einen erfüllten Jahresausklang und freuen uns auf ein gutes, gemeinsames Jahr 2026.
Ihre Susanne Beckey
Hof-Post im Dezember


Liebe Freundinnen und Freunde des hofes,
und, zack, wieder ein Jahr rum, auf dem Kranz leuchtet die erste Kerze, 2026 ist in Sicht und es reihen sich die netten Plätzchenrunden aneinander.
Am Montag war großes Adventskonzert in der Niederurseler Kirche. Der Chor der Lauten Laien, der vor vielen Jahren ganz klein und bescheiden im hof angestimmt wurde, füllt inzwischen einen Kirchensaal. Noch am nächsten Tag begegneten mir ganz beseelte Sängerinnen; vielleicht ist gerade das die Aufgabe des Advents, die Herzen zu öffnen. Irgendwo zwischen dem schwermütigen Choral „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und dem witzigen Weihnachtsbilderbuch, das Sabine Levi in ihrem wunderbaren Cafébuchladen anbietet „Wenn du einen Weihnachtsbaum im Wald holen willst, brauchst du Gottes Sägen“ liegt der besondere Zauber dieser Wochen. Und eigentlich egal, wodurch das Herz geöffnet wird, Hauptsache, die Seele mag sich heben.
Ein weiteres erfreuliches Event wird es am Freitag, Achtung diesmal Freitag, dem 5. Dezember geben, also quasi Nikolausabend, da kommt der heilige Mann wieder pünktlich nach dem 17 Uhr Abendläuten in den Holderhof. Wir erwarten ihn mit Gesang und einem Thron und es ist immer so schön und herzerwärmend, seine hummelbrummende Nikolausstimme zu hören, mit der er von seiner Reise durch den Advent erzählt. Dazu laden wir herzlich alle Familien mit kleinen und größeren Kindern ein und es ist gar kein bisschen beängstigend oder moralisch. Einfach berührend schön und bestimmt lässt er uns auch einen Sack mit Lebkuchensternen und rotbackigen Äpfeln da.
Das Oberuferer Christgeburtsspiel wird dieses Jahr wieder drei Mal gespielt. Am Samstag, dem 20. Dezember in einer gekürzten Fassung Open Air mit Punsch und Waffeln zwischen Eseln und Schafen an der Schilasmühle. Da können auch schon kleine Kinder dabei sein und sich freuen an Weihnachten im Stall. Und am 21. und am 24. Dezember im Holdersaal in der long version, die für Kinder ab etwa 5 Jahren geeignet ist. Weitere Infos und Uhrzeiten hier…
Wir sind sehr froh, dass sich eine spielfreudige Kumpanei zusammengefunden hat und laden Sie im Namen von Maria, Josef, Engel, Wirten und Hirten zu den Aufführungen ein.
Im Namen aller hof-MitarbeiterInnen wünsche ich Ihnen seelenvolle Wochen und grüße Sie sehr herzlich aus Niederursel
Susanne Beckey
Hof-Post im Oktober


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
Mit der Weltstillwoche wird auch in diesem Jahr in vielen Ländern in der Zeit von Ende September bis Anfang Oktober auf das Thema des Stillens aufmerksam gemacht. Das Ziel ist, Stillen als natürliche und selbstverständliche Ernährung für Säuglinge in den Mittelpunkt zu stellen und sowohl Familien als auch die Gesellschaft über die positiven Effekte des Stillens zu informieren. Mit dem Motto für 2025 „Du entscheidest, nicht die Werbung!“ sollen Mütter und ihre Angehörigen ermutigt werden, neutrale Beratung anzunehmen und ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln – gegenüber kommerziellen Interessen von Herstellern und Geschäften sowie im Social-Media-Bereich.
In Freiburg fuhr heute eine historische Straßenbahn mit vielen werdenden und jungen Familien für das Stillen durch die Stadt, der Stillexpress, um das Thema präsent zu machen, denn selbstverständlich ist einfach gar nix und laut muss man auch sein!
Beim Stichwort „laut“ fällt mir noch was ein. Die Gründerinnen des Frauengesundheitszentrums, auch eine der Frankfurter Familienbildungsstätten, haben ein tolles Buch geschrieben über ihre Geschichte und die Gründung der Einrichtung aus der Frauenbewegung der 70er Jahre. Es heißt: „Am Anfang mussten wir laut sein.“ Frauenrechte, Kinderrechte, dafür muss gekämpft werden, immer noch!
Und nochmal zurück zum Stillen. Auch wenn sich Mütter bewusst entscheiden, ihr Kind zu stillen, heißt das nicht, dass es ohne Probleme funktioniert. Um das zu unterstützen, möchten wir im Offenen Treff im Al Karama einen Still - Treff für (werdende) Mamas gründen, der sich einmal pro Woche mittwochs trifft. Eine Kollegin, die sich zur Stillberaterin hat fortbilden lassen, berät und unterstützt. Bei Interesse sehr gerne melden unter
Für den späteren Herbst haben wir uns im Rahmen der medizinisch-therapeutischen Nachmittage ein schwieriges, aber auch sehr verbreitetes Thema vorgenommen, den Schmerz. Er gehört zum Leben dazu, aber wie schön, wenn er einen nicht plagt. Am medizinisch-therapeutischen Nachmittag des 31. Oktober und an zwei Übungsabenden im November wollen wir dem Schmerz mit seinen vielen Facetten „auf den Zahn fühlen“, ihn kennenlernen und hoffentlich neue Aspekte im Umgang mit ihm erfahren. Wie immer in Zusammenarbeit mit Dr. med. Bettina Assmann-Sauerbrey und Nicole Heilmann.
So, und zum Schluss, damit es auch bloß niemand vergisst, das Großereignis des Jahres: der Tag der Offenen Hoftore steht vor der Tür, wie immer am 3. Oktober von 12 bis 17 Uhr mit einem sehr bunten und schönen Programm für die ganze Familie. Hier geht´s zur Übersicht. Niederursel freut sich auf einen fröhlichen Herbsttag, wenn die Straßen nach frischem Apfelmost und Waffeln duften, aus vielen Ecken Musik zu hören ist, die Kinder eine Rallye durch alle Ecken machen und Wolfgang Tapp in der alten Schmiede seine Kostbarkeiten aus Metall anbietet!
In den sonnigen, windigen, frischen Herbst hinein grüße ich Sie alle sehr herzlich
Susanne Beckey
Hof-Post im September


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
zum Auftakt des Arbeitsjahres haben sich am Montag alle MitarbeiterInnen aus den hof-Bereichen in der Schilasmühle getroffen. Dort haben wir die schöne neue Terrasse vor der Farmküche bewundert, gemeinsam den Sinnesparcours der „Roten Achse“ erkundet, einen Vorblick auf das kommende Halbjahr gemacht und uns natürlich ausgetauscht.
Deshalb hier, sozusagen „aus erster Hand“, alles Neue vom hof:
Das Programm der Freien Bildungsstätte bis Ende Dezember ist online, prompt sind auch schon die ersten Anmeldungen für das Adventskranzbinden eingegangen von den ganz frühen Weihnachtsplanerinnen, sehr schön!
Im Holderhof im 1. Stock ist ein Neuer Therapieraum an den Start gegangen, den sich drei Therapeutinnen zu unterschiedlichen Zeiten teilen.
Wir begrüßen sehr herzlich:
Ellen Kersten www.Naturheilpraxis-Kersten.de
Kaj-Ariane Fischer www.kajarianefischer.de
und Nicole Heilmann www.herzkriegerin.de
Die Wiegestube am hof konnte ihr pädagogisches Team ergänzen und endlich wieder die dritte Gruppe im Fachwerkhaus öffnen. Dort sind jetzt noch ein paar Plätze frei für die Betreuung von Kindern bis 3 Jahre.
Die Frühförderstelle „Haus des Kindes“ hat vor den Sommerferien fast 50 Kinder in die Schule verabschiedet und jetzt in den letzten Wochen viele neue Familien aufnehmen können. Das Team freut sich, dass die lange Warteliste von Kindern, die auf einen Förderplatz gewartet haben, gegen Null geschrumpft ist.
In der Schilasmühle wurde in den Ferien viel gebaggert und die schönen Sommertage genutzt für die Fertigstellung der neuen Tieroase. Gerne auf der Seite der Schilasmühle schauen, es gibt so viele schöne Angebote, die kann ich hier gar nicht alle nennen.
Im hof-Café ist Zwetschgenkuchenzeit und es ist nach den Hitzetagen gerade ein Genuss draußen im Hof zu sitzen, nutzen Sie gerne nochmal eine Pause dort.
Ja, und dann natürlich der Tag der Offenen Hoftore am 3. Oktober von 12 bis 17 Uhr!
Auf keinen Fall verpassen. Der Amselhof Kulturverein als Veranstalter dieses herrlichen Stadtteilfests stellt gerade alles final zusammen. Es gibt wirklich soo viel Schönes an diesem Tag zu entdecken und wir vom hof geben auch unser Bestes. Der Hort wird eine Rallye für Kinder veranstalten, die Freie Bildungsstätte sorgt für Stockbrot, Feuer und Popcorn, es gibt Musik und gutes Essen und …einfach einen schönen erlebnisreichen Tag.
Bis dahin grüße ich Sie im Namen aller MitarbeiterInnen
Susanne Beckey








