Spielgruppe für Eltern und Kinder, die in die Wiegestube kommen

Alle neuen Eltern sind mit ihren Kindern zu einer Spielgruppe eingeladen schon im Vorfeld ein wenig vertraut zu werden. Im Juli, also schon vor der Eingewöhungszeit, gibt es an 4 Nachmittagen die Möglichkeit, sich kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich miteinander auf den neuen Abschnitt als Familie einzustimmen.

Donnerstags, 1., 8., 15.  und 22 Juli 15:30 - 16:30 Uhr

Hof-Post im Juni

Hof-Post im Juni

Liebe Freundinnen und Freunde des hofes,

die Sicht auf das alles beherrschende Thema scheint sich zu verändern. Wo es noch vor einigen Wochen darum ging, den Kopf über Wasser zu behalten, heißt der Titel einer elternunterstützenden Kampagne der Frühen Hilfen: „Als Familie gut bis ans Ende der Pandemie kommen!“ (zu finden auf www.elternsein.info). Es scheint wohl ein Ausklang in Sicht. Lassen Sie uns also gemeinsam Morgenluft wittern, wie es so schön heißt, und mit Bedacht kleine Freiheiten zurückerobern.

Erster Vorschlag: Donnerstags bei Emanuele im hof-Café köstliche Burger essen, "to-go" oder im herrlich sommerlichen Hof, immer schön an Einzeltischen, aber alle Sitzplätze mit Blick auf Apfelbaum und Blütenknospen. Selbstgebackene Briochebrötchen, Majo, Frikadelle in veggie und nicht-veggie, ich erspare Ihnen das Foto der glücklich mampfenden Mitarbeiterin vom letzten Donnerstag. Freitags gibt es übrigens immer sehr leckere Pizza.

Zweiter Vorschlag: Die Elterntreffs dürfen wieder öffnen, Dienstag bis Donnerstag im Hof, bei schönem Wetter mittwochs auch gemeinsam im Garten und montags bis freitags im Al Karama. Hier können sich Eltern und Kinder treffen, klönen, Abstand halten, spielen und sich freuen.

Dritter Vorschlag: Mal wieder in die Schilasmühle gehen. Der erste Ehrenamtsabend soll am 10.6. stattfinden. Dann kommen noch im Juni Kurse wie die Stallbande dazu und Offene Hoftage am Wochenende. Im Laufe der nächsten Woche werden die Termine auf der Website und im Kalender eingestellt. Alle Veranstaltungen werden im schönen Aussengelände stattfinden, da im Innenhof endlich die lang ersehnten Baumaßnahmen begonnen haben.

Oder: In der Wetterau die Störche besuchen, den Niederurseler Rosen beim Aufblühen zusehen, die hellen Stunden eines langen Junitages zählen, abends Feuerchen machen und den frühen Sommer genießen.

Mit herzlichen Grüßen aus Niederursel und viel Freude bei allem Tun wünschen Ihnen
Susanne Beckey und die Mitarbeiter*innen des hofes

P.S. Das Söckchenfoto wollten wir Ihnen unbedingt präsentieren. Hier baumeln die handgestrickten Babystrümpfchen auf der Leine, die in die Begrüßungs- und Infotaschen für frische Eltern aus Praunheim wandern.

Extrapost nr. 3


Liebe Freundinnen und Freunde des hofes,

eines von den besonders spannenden Themen, die Rudolf Steiner weiterentwickelt hat, ist seine Forschung zu den Sinnen: „nimm mal deine 5 oder deine 7 Sinne zusammen“, heißt es gängigerweise. Steiner hat weitere Sinne entdeckt, insgesamt 12, die jeweils an ein Organ im Körper gebunden sind. Über einen davon kam ich ins Gespräch mit Rosemarie Szemkus, seit vielen Jahren als Kunsttherapeutin am hof tätig und darüber in Kontakt mit vielen Kindern und ihren Familien:
Der Lebenssinn, der über den ganzen Körper ausgebreitet ist und mit dem vegetativen Nervensystem zusammenhängt. Er spürt das Leben in uns und zeigt wie ein Barometer an, wie es uns geht. Vor allem wenn wir uns unwohl spüren, wird er uns bewusst. Er ist Warnsystem und Kontrollstelle zugleich für Wohlbefinden oder Unbehagen, Schmerz und Enttäuschung, Wenn wir beginnen, krank zu werden, meldet er sich, genauso, wenn wir unseren Hunger und Durst stillen, spüren wir die erleichternde Veränderung vom Hunger zur Sättigung im Lebenssinn.
Lauschen Sie doch mal in sich hinein: wo steht Ihr Lebenssinn gerade? Im Fluss? Im Stau? Alles gut? Schlapp und unwohl? Gemütlich?

Gerade wenn Kinder durch eine unsichere Lebenssituation, veränderte Gewohnheiten und ständige Wechsel im Alltag quengeliger sind, kann das mit einer Störung des Lebenssinnes zusammenhängen. Rosemarie Szemkus hat zwei schöne Anregungen, um den Lebenssinn zu beleben und zu ordnen: je nach Alter der Kinder eine Tätigkeit von Anfang bis Ende zusammen machen. Gemeinsam überlegen, was wir kochen, einkaufen, zubereiten, Tisch decken, essen, Pause machen und aufräumen; also zusammen einen Prozess von Anfang bis Ende machen, das bringt in den Fluss und sortiert den Lebenssinn ins Leben ein. Aber dabei nicht überfordern, sonst lieber nur einen kleinen Prozess machen!
Oder zusammen malen – manchmal bitten Kinder darum, sie beim Malen zu begleiten. Damit sie nicht frustriert werden darüber, was sie im Vergleich zum Erwachsenen noch nicht können, ist es wichtig für den Erwachsenen aus der Fläche zu malen. Also weiche dicke Stifte, am besten Ölpastellkreiden (Schleichwerbung: gibt es bei Nanu Nana für unter 3.- €), und dann nicht aus dem Umriss malen, sondern aus der Farbe. Auch dabei kann man in den Prozess gehen, eine Geschichte erzählen: wie die Sonne auf die Erde scheint und das Gras wächst und ein Samen in der Erde liegt, die Sonne noch etwas heller scheint, jetzt die erste Halmspitze aus der Erde blitzt und wächst und Knospe und Blüte hervorkommen und ein Schmetterling das sieht und angeflogen kommt. Vielleicht auch ein Käfer vorbeikrabbelt und die Sonne noch etwas wärmer scheint…
Möglicherweise regulieren sich die Atmung und der Herzschlag und die Lebenskräfte kommen wieder ins Strömen.
Ich freue mich, wenn Sie ausprobieren, was Ihren Lebenssinn ins Wohlbefinden bringt.

Mit herzlichen Grüßen aus Niederursel und Wünschen für ein gutes Wohlbefinden
Susanne Beckey

Extrapost nr. 2


Liebe Freundinnen und Freunde des hofes,

„Hol die Sommerkleider nicht, eh der Mai ist außer Sicht“, heißt einer dieser altertümlichen Monatssprüche, die es für alle Lebenslagen gibt, und der angesichts der grauen Windböen heute prima passt! Da ist nur zu hoffen, dass die Vögel ihre Nester gut festgezurrt haben und die Obstblüten sich noch ein bisschen bedeckt halten, bis die Bienen wieder fliegen können.
Vielleicht ist heute ein passender Tag, um sich mit dem unendlich präsenten Thema des Impfens nochmal von einer anderen Seite auseinanderzusetzen. Dazu möchte ich Ihnen einen Beitrag von goetheanum.tv empfehlen. In der Reihe „Die Welt von Innen“ können Sie in der Mediathek einige interessante Gespräche abrufen, in denen Vertreter*innen der anthroposophischen Medizin und Therapie zum Thema der anstehenden Impfungsfrage mit einem sehr kompetenten und zugleich weiten Blick Stellung nehmen.  Die Gedanken können dabei unterstützen, in der momentanen turbulenten Berichterstattung und Informationsverbreitung einen individuellen Standpunkt zu gewinnen.

Im Rahmen dieser Goetheanumgespräche können Sie auch eine Aufzeichnung zum Thema „Wie geht es unseren Kindern?“ finden. Im Newsletter vom letzten Freitag habe ich schon einmal auf die Initiative von Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pädagog*innen hingewiesen, die sich für verlässliche Entwicklungsräume für Kinder einsetzt, gerade in diesen unsicheren Zeiten. Heute möchte ich Ihnen das Informationsblatt zur Verfügung stellen, hoffend, dass es unter Ihnen als hof-Post-Leser*innen auch Menschen gibt, die diese Informationen in ihren Berufsfeldern öffentlich aushängen oder Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen in ihren Netzwerken zugänglich machen können. Darüber hinaus können Sie gerne Anstecker und Aufkleber bestellen und verteilen.
Helfen Sie bitte mit, sich mit dieser Aktion für die Kinder einzusetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die Auseinandersetzung mit schwierigen Themen und - räumen Sie die Winterjacken noch nicht weg!

Mit herzlichen Grüßen aus Niederursel

Susanne Beckey

Offener Familientreff im Saal

Die offenen Familientreffs sind ab Juni wieder für kleine Gruppen mit viel Platz und Luft dazwischen geöffnet. Dienstags bis donnerstags, außer in den Ferien und an Feiertagen, können Sie ab dem 1.6. mit Ihrem Kind oder Ihren Kindern zum Spielen, Bewegen und zum Austausch vorbeikommen.

Mittwochs gehen wir - bei schönem Wetter - zwischen 10 und 12 Uhr in den nahegelegenen Garten! Treffpunkt ist im Hof.

 

NEU-Babygruppe für Mütter mit einer Kaiserschnitt Geburt/schwierigen Geburt

Eine Geburt läuft selten nach Plan, manchmal sogar ganz und gar anders als erwartet und erhofft. Eine schwere Geburt oder ein Kaiserschnitt kann sehr belastend sein und oftmals ist es gar nicht leicht, das Erlebte für sich alleine zu verarbeiten.

In dieser Mutter-Kind-Gruppe widmen wir uns nicht nur dem kleinen Kind und seiner Entwicklung, sondern eben auch der Mutter selbst. Hier treffen sich Frauen, die Ähnliches erfahren haben und bei denen die Erinnerung an das Geburtserlebnis (noch) schmerzt.

In ruhiger Atmosphäre ist genügend Raum für die persönlichen Erlebnisse, Erfahrungen und Empfindungen rund um das Geburtsgeschehen. Wir lernen heilsame Rituale kennen und tauschen uns aus über Möglichkeiten, sich und seinem Kind in dieser besonderen Situation unterstützend Gutes zu tun.

 

Termin: donnerstags ab 10.6.2021 | 9:30 – 10:30 Uhr | 6 Termine | 54,-€

Lass mir Zeit, es selbst zu tun - ab 8 Monaten

Die Kinder beginnen zu krabbeln und sich immer schneller fortzubewegen.
Wie verändert sich in dieser Zeit die Umgebung und wie muss ich die Umgebung verändern?

Familientreff in Westhausen

Ab diesem Jahr wird es auch im Stadtteil Westhausen/Praunheim einen Familientreff für Eltern mit kleinen Kindern geben. Leider haben wir bislang noch keinen Raum gefunden, deshalb werden wir uns immer freitags vormittags ab dem 12. März, von 10 – 12.00 Uhr auf dem Spielplatz in Westhausen-Ost treffen. Wir wollen uns kennenlernen, austauschen und die Familien mit ihren Fragen rund um den Erziehungsalltag unterstützen.
Sobald die Naturfarm Schilasmühle wieder geöffnet hat, planen wir, einmal im Monat einen gemeinsamen Ausflug dorthin zu unternehmen, um die Esel, Ponys, Schafe und Hühner zu besuchen und zu pflegen.
Wir freuen uns auf alle Familien mit kleinen Kindern aus Westhausen und Umgebung.

 

Familiennetzwerk im Stadtteil Praunheim in der Heinrich-Lübke-Siedlung

Wir freuen uns auf alle Eltern mit Babys und Kleinkindern aus Praunheim und der Heinrich-Lübke-Siedlung. Unser Raum in der Heinrich-Lübke-Straße 7 ist montags und donnerstags am Vormittag von 10:00 – 12:00 geöffnet. Hier können wir uns über alle Themen rund um den Alltag mit kleinen und größeren Kindern austauschen. Wenn das Wetter schön ist, gehen wir auch wieder zusammen auf die Adlerwiese oder an die Nidda.

Am 3. Juni findet wegen des Feiertags kein Treffen statt!

Eure Monika, Rabia und Theresa

Pikler SpielRaum ab 12 Monaten

Meistens fängt das Kind rund um das erste Lebensjahr an zu laufen und das bedeutet für die Eltern, sich erneut mit der Spielumgebung und auseinanderzusetzen. Das Kind braucht viele Anregungen zum Klettern, Laufen und für die nächsten Schritte seiner Bewegungsentwicklung.
Bestandteil der Gruppe ist ein Eltern-Nachmittag, an dem das pädagogische Konzept der Piklerpädagogik vorgestellt wird und Gelegenheit für den Austausch ist.

7 Treffen bis zu den Sommerferien