Fortbildung Rota-Prophylaxe

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Die Grundlage dieser Fortbildung ist die Rota-Therapie.

Die Rota-Therapie ist eine neurophysiologische Therapie, deren Ziel es ist eine Nachreifung des Zentralnervensystems und damit der motorischen Entwicklung anzubahnen.

Grundlage ist die Rotation unseres Körpers, die bei Menschen in jedem Alter regulierend auf eine gestörte Koordination des Muskeltonus wirkt. Ein stabiler Muskeltonus ist die Grundlage für eine gute motorische Entwicklung.

Störungen der motorischen Entwicklung führen zu unterschiedlichsten Auffälligkeiten, die nicht nur Grob- und Feinmotorik, Koordination sowie Körperhaltung und Bewegung beeinträchtigen können, sondern auch sensorische, vegetative und emotionale Bereiche. So können auch Probleme in der Sprachentwicklung, der Wahrnehmung, sowie beim Lernen und im Verhalten durch eine nicht vollständig durchlaufene motorische Entwicklung verursacht werden.

Neben entsprechenden täglichen therapeutischen Übungen ist insbesondere die gute Alltags- und Freizeitgestaltung ein wichtiger Bestandteil der gesunden sensomotorischen Entwicklung und spielt deshalb eine große Rolle im therapeutischen Kontext.

Die Fortbildung Rota-Prophylaxe richtet sich deshalb an alle Menschen, die im Alltag regelmäßig mit betroffenen Menschen zu tun haben oder gesundheitliche Präventivarbeit leisten möchten.

Diese zertifizierte Fortbildung befähigt und berechtigt die TeilnehmerInnen Grundlagen und Prinzipien des Rota-Konzeptes in ihrem Arbeitszusammenhang einzubringen und anzuwenden.

Im Kurs wird z.B. eine fördernde Sitz- und Arbeitshaltung, passende Bewegungsangebote, sowie eine gute Schlafposition thematisiert.  Sowohl für die präventive Anwendung als auch bei vorhandenen Entwicklungsproblemen werden einfache Rotationsimpulse für die regelmäßige Durchführung erlernt.

 

Zielgruppe:

Dieses Seminar eignet sich besonders für: Beschäftigte in der Krankenpflege, Psychologen, Hebammen, StillberaterInnen, häusliche Pflegekräfte, Mototherapeuten

sowie alle im sozialen Bereich tätigen Menschen: wie PädagogInnen, HeilpädagogInnen, FrühförderInnen, KindergärtnerInnen, Tages- und Pflegeeltern und BetreuerInnen sowie alle im Kleinkindbereich und Pflegebereich tätigen Menschen.

 

Inhalte der Fortbildung:

  • Vorstellung des Rota-Konzeptes
  • Physiologische Entwicklung des Säuglings, Meilensteine der Entwicklung
  • Bedeutung der sogenannten frühkindlichen Reflexe und deren Wirkung auf die Tonusentwicklung bis ins Erwachsenenalter
  • Zusammenhänge zwischen der Körpergrundspannung, der Wahrnehmung und dem Verhalten
  • Aufzeigen der Belastungen, die durch eine bleibende latente Aktivität der frühkindlichen Reflexe entstehen können
  • Selbsterfahrung, Rotationsimpulse und ihre Wirkung auf den Körper und die Wahrnehmung
  • Erlernen einfacher Prinzipien für die eigene Anwendung und die Umsetzung im beruflichen Kontext, sowie Tipps für die hilfreiche Unterstützung im Alltag
  • Aufzeigen der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag bei belasteten Kindern oder Erwachsenen
  • Mundübungen als tonusregulierende Maßnahme

Nach Abschluss dieses Kurses ist eine Fortsetzung speziell für Säuglinge und Kleinstkinder möglich.

Dozentin:       Rosemarie Szemkus,

Dipl. Rota®Therapeutin, Dipl. Rota®Lehrtherapeutin für Rota-Prophylaxe

Heilpraktikerin, Anthroposophische Kunsttherapeutin (BVAKT)®

Ich arbeite seit über 10 Jahren mit sehr guten Erfolgen schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen mit Bewegungs-, Konzentrations-, Lern- und Verhaltensstörungen sowie Schlafstörungen und gesundheitlichen Störungen wie z.B. Ängsten, Allergien, Neurodermitis oder hohe Infektanfälligkeit.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne über das Büro der Freien Bildungsstätte zur Verfügung.

Kursdauer:  2 mal 2 Tage mit jeweils 11 Unterrichtsstunden

Termine:  

Grundkurs     Freitag, 11. November und Samstag, 12. November 2022, jeweils von 9-17 Uhr

Aufbaukurs   Freitag, 20. Januar und Samstag, 21. Januar, jeweils 9-17 Uhr

Kursgebühr:  480 € bei einer max. Teilnehmerzahl von 12 Personen

Ort:                 Freie Bildungsstätte der hof, Alt-Niederursel 51, 60439 Frankfurt

Kontakt:           Tel: 069 575078

Hof-Post im Mai

Hof-Post im Mai

Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,

der Mai kann so zauberhaft sein, alles voller Flieder und Apfelblüten und nistenden Vögeln. Dazu vorgestern noch einige vergnügte Trupps mit Bollerwagen, passendem Inhalt und wärmenden Funktionsjacken und auch die ein oder andere noch etwas verschämte Tanzveranstaltung, geht ja wohl wieder. Das Leben keimt ganz langsam und probiert sich aus. Wenn nicht andere dramatische Sorgen über uns lägen, könnte man anfangen, ein bisschen zu schwelgen.
Es gibt immer auch Erfreuliches: die junge ukrainische Mutter, die mit ihren beiden kleinen Jungs im hof gewohnt hat, konnte nach Wien übersiedeln und hat dort Arbeit, Wohnung und Betreuungsplatz für ihre Kinder gefunden.

Die Moschee gegenüber vom Al Karama hat den ganzen Ramadan hindurch Spenden gesammelt und täglich über hundert wunderbare Essen gekocht und kostenlos verteilt, „Iftar to go“. Abends ab halb acht zog sich eine Schlange von Menschen durch das Kleine Zentrum, Familien, ältere Menschen, Muslime und Nicht-Muslime, alle, die es brauchten, waren eingeladen, ein feines Mahl mitzunehmen, appetitlich in Tüten verpackt. Die Armut in der Nordweststadt (und sicher auch anderswo) ist durch die Pandemie merklich größer geworden. Gerne würden wir dieses Angebot einmal pro Woche gemeinsam mit den Menschen aus der Moschee weiterführen und suchen dafür SpenderInnen, die bereit wären, wöchentlich einen Obolus dazuzugeben. Gerne bei mir melden.

Mit Spannung schauen wir zu dem großen Bauvorhaben Schilasmühle, das bis zum Sommer fertiggestellt sein will. Zwei Naturkindergartengruppen und eine Hortgruppe der Gaukler wollen nach den Sommerferien dort starten. Die Pandemiezeit ist nun wirklich keine tolle Zeit für ambitionierte Fertigstellung bei eng geschnürtem Kostenrahmen, da braucht es gerade gute Nerven. Aber wir freuen uns alle sehr, wie aus dieser alten Mühle nach und nach ein wunderbarer Ort für Groß und Klein entsteht.

Auch wenn es erst Anfang Juni losgeht, möchte ich heute schon auf einen besonderen Kurs aufmerksam machen. Am 2. und am 9. Juni kommt Christiane Pfitzenmaier, eine der Gründerinnen der hof-Wiegestube, nach Niederursel. Ihr besonderes Anliegen sind die zarten Handgestenspiele von Wilma Ellersiek, Gesten und Sprachmelodien in Reimen, kleinen Geschichten und Berührungsspielen. Gerade in der frühen Kindheit, in der die Sprache des Kindes sich bildet, können die Handgesten die Entwicklung unterstützen und sind eine Freude für Eltern, ErzieherInnen und besonders für die Kinder.
Am Vormittag von 10:30 bis 11:30 freuen wir uns auf Frau Pfitzenmaier zu Gast im Offenen Familiencafé. An den beiden Nachmittagen, jeweils von 15:30 bis 17:00 Uhr, gibt sie eine vertiefte Fortbildung zu den Handgesten mit Übeinheiten für Eltern und Fachkräfte.

Im Namen der hof-Mitarbeiterinnen und hof-Mitarbeiter wünsche ich Ihnen einen blütenreichen Mai, mögen die Eisheiligen uns nicht zu sehr die Füße verkühlen, die Verantwortlichen dieser Welt jedoch einen ebensolchen Kopf bewahren.

Susanne Beckey

P.S. Hier noch ein wunderbarer Kanon zum Wonnemonat:

„Maienwind am Abend sacht, lässt die Blätter wehen. Lieblich duftend in der Nacht Fliederbüsche stehen. Apfelblüten dicht an dicht, schimmern weiß im Mondenlicht, weiß im Mondenlicht.“

Hof-Post im April

Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,

so wie der April startet, kann das ja nur munter werden! Ob gerade Schneeflocken oder Blütenblätter vom Himmel fallen, ist nicht ganz eindeutig, aber das ist wahrscheinlich genauso, wie es gedacht ist. Nämlich: nicht so recht wissend, woran man eigentlich ist; was ist real, was nur ein Trugbild und worauf kann ich mich eigentlich noch verlassen?
In einer Runde von hof-Mitarbeiterinnen haben wir uns in dieser Woche ausgetauscht zum herannahenden Osterfest. Als anthroposophische Einrichtung bemühen wir uns im hof immer wieder um die Anregungen, die Rudolf Steiner in seinem großen Werk gegeben hat. So können wir an Ostern einfach das Leben feiern, die treu wiedererwachte Natur, die Schönheit und Fülle, die der Frühling immer wieder für uns bereithält. Wir können auch die Auferstehung des Christus feiern, die in uns Menschen die Möglichkeit legt, aufrecht zu sein im Widerstreit der verschiedenen Kräfte, die an uns zerren.

Wenn Sie Freude daran haben, Ostereier zu schmücken, die so wunderbar all das symbolhaft zeigen, dann kommen Sie doch nächste Woche im hof vorbei. Am Donnerstagnachmittag von 14-18 Uhr können Sie mit Ihren Kindern (oder auch ohne) allerlei ausprobieren, wie jedes Ei noch schöner wird. Wir färben mit Pflanzenfarben und Frühlingskräutern und verzieren mit Wachs. Das Wetter muss allerdings einigermaßen verträglich sein, da wir draußen arbeiten wollen, schauen Sie also an den Himmel oder rufen Sie morgens an unter der 575078. Ohne Anmeldung und mit kleiner Spende.

Nach den Osterferien beginnt eine neue feste Babygruppe am Nachmittag für die ganz Kleinen und ihre Eltern, geleitet von Sandra Rode, die als Mitarbeiterin der Wiegestube viel Erfahrung mit den Allerjüngsten hat.

Für alle Eltern, die es in der Pandemiezeit schwer hatten, die Beratung und Begleitung durch eine Hebamme zu realisieren, ist unsere Hebamme Wiebke von Reischach jede Woche zur Offenen Sprechstunde im Familiencafé. Montags von 9:30-11:30 in der Heinrich-Lübke-Siedlung, dienstags von 10-12 am hof und mittwochs von 9:30 bis 11:30 im Al Karama freut sie sich über Eltern und Kinder.

Mit etwas Planungsvorlauf möchte ich schon mal auf die drei Nachmittage mit Vitaleurythmie aufmerksam machen, die am 13. Mai beginnen. Mit Maike Lübbert können Sie sich eine Zeit der aktiven Regeneration nehmen. Vitaleurythmie gibt neue Kräfte, erfrischt und hilft gezielt bei der Stressbewältigung.

Nun hoffe ich auf eine belebende Osterzeit; den Mitmenschen muslimischen Glaubens wünsche ich einen gesegneten Ramadan und grüße Sie alle herzlich im Namen der hof-MitarbeiterInnen

Susanne Beckey

Vitaleurythmie im Juli

Vitaleurythmie
In diesem Frühsommer haben wir drei Nachmittage für die Vitaleurythmie reserviert. Zum Wochenausklang ist es schön, sich eine Zeit der aktiven Regeneration zu nehmen.
Jeder Termin hat ein eigenes Thema und ist sowohl einzeln, als auch im 3er Paket buchbar.

Der dritte Nachmittag stellt den Satz „Beeil Dich!“ in den Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit, welcher die Autobahn in den Stress bedeutet. Mit den
alltagstauglichen Übungen der Vitaleurythmie können wir uns bewegt diesem Satz entgegenstellen.

Weitere Termine am 13. Mai und 10. Juni

Vitaleurythmie im Juni

Vitaleurythmie
In diesem Frühsommer haben wir drei Nachmittage für die Vitaleurythmie reserviert. Zum Wochenausklang ist es schön, sich eine Zeit der aktiven Regeneration zu nehmen.
Jeder Termin hat ein eigenes Thema und ist sowohl einzeln, als auch im 3er Paket buchbar.
Vitaleurythmie sind aufeinander abgestimmte Bewegungen, die neue Kraft vermitteln und innerlich wie äußerlich erfrischen. Vitaleurythmie umfasst auch Input zu Stress und Stressbewältigung.

Der zweite Nachmittag hat das Thema des inneren Antreibers „Sei perfekt!“, welcher ein mächtiger Faktor ist auf dem Weg in den Stress. Mit diesen Übungen
schaffen Sie sich einen seelischen Schutzschild, an dem der negative Einfluss des Antreibers abprallt und seine Kraft verliert. So können Sie mit der Zeit aus dem “Autopilot-Modus” aussteigen und das Steuer wieder selbst in die Hand nehmen.

Weitere Termine am 13. Mai und 8. Juli

Vitaleurythmie im Mai - die inneren Kraftquellen

Vitaleurythmie sind aufeinander abgestimmte Bewegungen, die neue Kraft vermitteln
und innerlich wie äußerlich erfrischen. Vitaleurythmie umfasst auch Input zu
Stress und Stressbewältigung.

Der erste Nachmittag hat das Thema der Entdeckung der inneren Kraftquellen
Nach den vielen Herausforderungen der vergangenen Zeit ist es umso deutlicher
geworden, wie wichtig es ist, in seiner eigenen Mitte zu stehen, um den Lebensumständen
gelassen begegnen zu können. Vitaleurythmie hilft mit, bei all dem Druck
und den Leistungsanforderungen im Alltag, Inseln der Ruhe zu finden und Vitalität
zurückzugewinnen, Gelassenheit zu tanken und sich neu zu zentrieren.

Weitere Termine am 10. Juni und am 8. Juli 2022

ausgebucht In der Flechtwerkstatt - der Korb

Aus Peddigrohr fertigen wir einen Korb und dafür braucht es unsere Kraft und Ausdauer. Der fertige Brotkorb verschönert unseren Alltag.

Für Kinder ab 8 Jahren.

Der Kurs besteht aus 2 Terminen: Freitag, 13. Mai und Freitag, 20. Mai 2022 | 15:00-18:00 Uhr

In der Muttertagswerkstatt

Pflichtgeschenke von der Stange? Nicht mit uns! Wir gestalten schöne Karten und ein Verwöhn-Geschenk zum Muttertag.

Termin: Freitag, 6. Mai 2022 | 15:00-18:00 Uhr

In der Osterwerkstatt

In der Osterwerkstatt

Der Frühling ist da und wir sind gemeinsam kreativ. Mit geschickten Händen lassen wir liebenswerte Schmuckstücke für das Osterfest entstehen.

Termin: Freitag, 8. April | 15:00-18:00 Uhr

Fortbildung für Mitarbeiterinnen in Offenen Eltern-Kind-Treffs

In der Familienbildung wurden schon frühzeitig neue, sozialräumlich orientierte Arbeitskonzepte entwickelt, die in Offenen Treffs die unterschiedlichsten Familien erreichen. Das bringt neue Anforderungen an die pädagogischen MitarbeiterInnen mit sich. In dieser Fortbildung werden in fünf aufeinander aufbauenden Modulen die Grundlagen dazu erarbeitet.

Die Themen der Module sind:

  • Willkommenskultur gestalten
  • Elternkompetenz stärken
  • Gesprächsführung und Moderation
  • Verortung der Frankfurter Familienbildung
  • Praxis-Transfer und Reflexion

Die Fortbildung umfasst 5 Vormittage und eignet sich sowohl für pädagogische Fachkräfte, als auch für Zusatzkräfte. Voraussetzung ist die Erfahrung in der Arbeit mit Familien.

Referentinnen: Zamira Benjelloun, Sozialpädagogin, Familienbildnerin und Maria Tepper, Sozialpädagogin, Familienbildnerin
Termine: 9. März, 22. März, 6. April, 26. April und 8. Juni 2022
Ort: Verschiedene Praxisorte der Familienbildung in Frankfurt
Kosten: Die Kosten werden vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt getragen, es entsteht lediglich ein Kostenbeitrag von 25,- € für die Pausenverpflegung.