Hof-Post im Mai


Liebe Freundinnen und Freunde des hofs,
dass es Mai geworden ist, merkt man spätestens, wenn im hof die Tomatenpflänzchen aufgereiht werden. Die Cocktail- und Roma- und Fleisch- und Normaltomaten, liebevoll aufgezogen am Dottenfelderhof, sind bereit für die Gartensaison. Die Eisheiligen sind kein Thema mehr, also jetzt die Balkonkübel, Hochbeete und sonnigen Ecken bestücken, düngen, sinnvoll gießen und auf gute Ernte warten. Weitere Kräuter- und Blumenpflanzen kommen bald und können im hof-Café erworben werden.
Dann hatte ich tatsächlich das Glück, pünktlich am 1. Mai einen echten Maikäfer zu treffen, der ganz friedlich in einem Obstbäumchen saß, mit seinem schönen braun gestreiften Rückenpanzer ein echter Hingucker. Die Schauergeschichte, dass im rheinischen Ried eine halbe Milliarde geschlüpft sind, die in der Dämmerung losschwärmen, klingt bedrohlich. Vielleicht können wir Reinhard Mey mal dahin schicken, damit er sein Lied: „Es gibt keine Maikäfer mehr,“ umschreibt.
Das Naturpädagogische Zentrum Schilasmühle ist auf der Suche nach MitarbeiterInnen und bietet noch viel mehr als Käfer. Sowohl eine Stelle als TierpflegerIn, als auch eine Teilzeitstelle als pädagogische Fachkraft für Natur- und Tierpädagogik sind frei. Hier geht es zu den Stellenbeschreibungen. Das Apfelblütenfest im April an der Mühle war ein toller Erfolg, hier haben hier wir ein paar Impressionen festgehalten, und es geht gleich weiter mit den festlichen Anlässen. Am 14. Juni sind 2 Jubiläen zu feiern: 10 Jahre Naturpädagogisches Zentrum Schilasmühle und 250 Jahre Schilasmühle. 1776 entstanden die Gebäude am Urselbach als Walkmühle und dort wurde Wollstoff zu Loden und Filz bearbeitet. Also schon mal vormerken, der 14. Juni feiert den Sommer und die alte/neue Mühle mit ihrem ganzen Zukunftspotential.
Für die innere Entwicklungsarbeit möchte ich auf zwei Angebote aufmerksam machen, die beide im Mai beginnen. Am 12. Mai startet der Onlinekurs von Ellen Kersten, Heilpraktikerin und Traumatherapeutin, die derzeit am hof einen Raum gemietet hat. Sie bietet traumasensibles Yoga an 8 Abenden für Menschen, die verletzende Erfahrungen gemacht haben und über die körpertherapeutische Arbeit Veränderungen erfahren können.
Der zweite Kurs ist entstanden im Verein „Leben im Denken e.V.“, der anthroposophische Inhalte neu und frisch bearbeitet und an die Menschen heranbringt. Wir sind vom hof aus schon länger im Kontakt und haben gemeinsam an den Gedanken eines Grundlagenwerks von Rudolf Steiner gearbeitet, der „Philosophie der Freiheit“. Im neuen Sommerkurs, der am 17. Mai beginnt und über 12 Wochen geht, arbeiten die TeilnehmerInnen an 6 Seelenübungen, in meditativer Eigenarbeit, gestützt durch Briefe und Onlinetreffen. Lust auf neue Erfahrungen? Infos hier…
Also, Sie merken, der Mai ist vielfältig und bunt und kann uns mitnehmen in neue Welten (auch den 13. Mai, nicht vergessen, da ist Penja-Tanzabend im hof!).
Mit beschwingten Grüßen vom hof
Susanne Beckey